DelSastre American Miniature Horses

Ende 2012 haben die ersten beiden Amerikanischen Miniaturpferde – zwei aus den USA importierte Stuten – im Stall ihren Einzug gehalten. Inzwischen habe ich eine kleine Gruppe qualitativ hervorragender Stuten, die sich teilweise sowohl in der Zucht als auch im Sport bzw. Showring bestens bewährt hat. 
Meine Herde besteht sowohl aus American Miniature Horses (AMHA/AMHR) als auch American Shetland Ponys (ASPC/AMHR).

Alle Stuten sind in den USA registriert beim American Shetland Pony Club und/oder der American Miniature Horse AssociationIm Hinblick auf Schönheit, Charakter und Gebäude lassen sie kaum einen Wunsch offen. Dazu entstammen sie ausnahmslos hervorragenden und bewährten Blutlinien. 

Das Ideal ist ein elegantes und feingliedriges Pferd im Miniaturformat. Die Größe soll – gemessen am letzten Haar der Mähne – 38 Inch (96,5 cm) nicht überschreiten. Erwünscht sind die Proportionen und das Erscheinungs­bildes eines Großpferdes. Mein Ziel sind Amerikanische Miniaturpferde und Miniature Shetlands, die den Vergleich mit der Konkurrenz nicht scheuen müssen und sich auch im Showring gut präsentieren.

Sie sollen sie sich durch ihr zierliches Äußeres und vor allem die im Vergleich viel feineren Köpfe sowie längeren Beine deutlich von einem „normalen“ bzw. ursprünglichen Britischen Shetlandpony unterscheiden – kein rundliches Pony, sondern ein Pferd im Mini-Format!

Sonoita Sizzling Mardi Gras, AMHA/AMHR mare

Amerikanische Miniaturpferde in Sachsen

Neben der Zucht mit qualitativ hervorragenden Miniaturpferden liegt mir besonderes die artgerechte Haltung und Aufzucht meiner kleinen Pferde sehr am Herzen. Nachdem unser Stall ursprünglich für größere Pferde gebaut wurde, haben unsere Minis viel Platz. Sie bewohnen keine winzigen Käfigboxen, sondern großzügige Offenboxen mit angeschlossenen matschfreien Paddocks. Dazu gehört täglicher Weidegang in der Gruppe und eine individuelle Fütterung je nach Bedarf. Regelmäßige Hufpflege, Entwurmung und Zahnkontrolle sind dabei natürlich auch selbstverständlich.

Auch die Miniaturpferde, die wir regelmäßig auf Shows vorstellen lassen, leben weitgehend artgerecht und verbringen ihre Zeit – anders als manch einer annimmt – keineswegs eingehüllt in diverse Decken in einer dunklen Box. Außerhalb der nur von Ende April bis Anfang September dauernden Showsaison findet man hier statt auf Hochglanz polierten Show-Minis eher plüschige kleine Pferdchen im Naturlook, die ein ganz normales Pferdeleben führen.

Amerikanische Miniaturpferde sind sehr menschenfreundlich und aufgeweckt, sie machen im Vergleich zu einem Großpferd wenig Arbeit, aber genauso viel Freude. Für ehrgeizige Minibesitzer, die sich und ihre Pferde gern im Rampenlicht sehen, gibt es inzwischen zahlreiche Shows vor allem in den Niederlanden und Belgien. Es gibt unzählige sogenannte Halter-Klassen, wo vorwiegend das Exterieur beurteilt wird und wo je nach Alterklasse, Geschlecht und Amateurstatus des Vorführers unterschieden wird. Beliebt sind neben Hunter und Jumper (Springprüfungen an der Hand) auch die Liberty Klasse. Hier wird das Pferd im Freilauf zu passender Musik gezeigt. Und dann sind natürlich die Fahrwettbewerbe mit den verschiedenen Kategorien nicht zu vergessen.

Egal wo die eigenen Interessen liegen, ein Minipferd macht (fast) alles mit, sei es Bodenarbeit, Zirkuslektionen, Fahren, Springen an der Hand … insofern gibt es auf die viel gestellte Frage, was man denn nun genau damit machen kann, eigentlich nur eine Antwort: Alles – außer Reiten!!

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